Login

Mit Baby im Camper unterwegs in Südtirol

Mit Baby im Camper unterwegs in Südtirol
27.10.2021
Prague Labs
3 Lesezeit in Minuten
Teilen

Roxana war die glückliche Gewinnerin unseres Gewinnspiels zusammen mit Sarah und Lara und durfte für ein Wochenende unseren VW Bulli California testen. Gemeinsam mit ihrer kleinen Familie startete sie in das Abenteuer Vanlife und lässt dich und uns an ihren Erlebnissen teilnehmen. Danke dafür.

Bulli
Bulli
Die Erfahrungen von Roxana

Als ich erfuhr, dass ich den Camper für ein Wochenende beim Gewinnspiel von Sarah und Lara gewonnen habe, wurde ich nach einem kurzen Freude-Ausbruch etwas nervös: Wohin sollten wir fahren? Und wann? Und klappt das mit einem kleinen Baby? Mein Mann überzeugte mich jedoch sehr schnell mit den Worten „einfach machen“. Wir entschieden uns für Südtirol als Destination, da es von München aus keine lange Anfahrt ist und somit auch mit Baby gut zu bewältigen ist. Da wir beide seit unserer Kindheit nicht mehr Campen gewesen sind, war die Aufregung natürlich groß. Wir verbrachten die nächsten Tage mit Recherchen zu Campingplätzen und familienfreundlichen Tagesausflügen, bis das Programm „grob“ stand. Eigentlich ist das gar nicht unser Reise-Stil alles vorher zu überlegen, zu planen und zu buchen. Meistens definierten wir immer nur Start und Ende und alles dazwischen gestaltete sich eher spontan. Beim Reisen mit Baby kam das für uns nicht in Frage. Und schon gar nicht bei unserer aller ersten Reise als Familie.

Campen mit Baby
Campen mit Baby

Gestartet sind wir bereits am Vormittag - bereits das „beladen“ bereitete uns viel Freude, da wir so alle Regale und Stauflächen erkunden konnten. Und davon gibt es wirklich jede Menge! Das hat uns besonders gut gefallen.

Die Vorfreude wuchs, je näher wie dem Brenner kamen. Endlich wieder Italien! Nach Corona und den Lockdowns ein unbeschreibliches Gefühl! In Rasen angekommen - unserer ersten Station - wurde uns am Campingplatz ein wunderschöner Stellplatz mit super Nachmittagssonne zugeteilt. Sofort packten wir Tisch, Stühle und den Grill aus und starten so in den perfekten Spätsommer-Abend.

Tags darauf erkundeten wir die Gegend mit Kinderwagen. Wir fuhren mit dem Bus zum Antholzer See, da uns der Rundweg als „Kinderwagenfreundlich“ empfohlen wurde. Dort wollten wir dann zwischendurch am Wasser picknicken. Leider definiert der Italiener „kinderwagenfreundlich“ etwas anders als wir…der Ausflug gestaltete sich so, dass ich das Baby auf dem Arm trug und mein Mann den Kinderwagen auf den Schultern über Fels und Stein hievte. Dafür war das Picknick aber wunderschön. Das bleibt uns auf jeden Fall in Erinnerung.

Campen in der Natur
Campen in der Natur

Die nächste Station war der Pragser Wildsee. Wunderschön aber leider viel zu überfüllt an den Wochenenden. Dieses Mal ließen wir den Kinderwagen im Camper und griffen auf die Babytrage zurück. Die Beste Entscheidung! Zwischen unzähligen Instagram-Fotoshootings fanden wir auch ein privates Plätzchen für unsere Picknickdecke und konnten die Sonne genießen. Von einer Bootsfahrt haben wir aufgrund der kilometerlangen Schlange abgesehen.

Die Nächte im Camper waren Ende September leider schon sehr kalt, sodass mein Mann alleine im ausklappbaren Dach Zelt schlief, während ich es mir mit unserem Sohn unten bequem machte. Dick eingepackt waren auch das nächtliche Stillen und wickeln kein Problem.

Unsere letzte Station befand sich am Toblacher See. Auch hier ergatterten wir einen sonnigen Stellplatz am Campingplatz und konnten den letzten Abend nochmal so richtig genießen! Auch wenn der Kurztrip vorab geplant war, so kamen wir nicht umher, die Freiheit zu spüren, die das Reisen mit einem Camper schenkt. Wir hatten so viel Spaß, dass wir bereits davon schwärmen, kommendes Jahr einen längeren Zeitraum in unserer Elternzeit mit dem Camper zu verreisen. Dann aber ohne konkrete Pläne 😜

Müsste ich anderen „newbies“, die mit Baby verreisen einen Tipp geben dann wäre es definitiv dieser: Lass die Hälfte deines Gepäcks, das du mitnehmen möchtest, zu Hause. Du kommst auch mit der Hälfte klar und zur Not kann man alles nachträglich besorgen. Wir hatten retrospektiv betrachtet nämlich viel zu viel Zeig dabei 😅 da hätte auch die Hälfte gereicht.

Campen mit Baby
Campen mit Baby

Von uns gibt’s auf jeden Fall sechs Daumen hoch für FreewayCamper und den VW California Ocean!

Liebe Grüße, Roxana